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Semperoper

Dresden Semperoper

Vielen gilt es als das schönste Opernhaus der Welt: Das Gebäude der „Sächsischen Staatsoper Dresden“ – besser bekannt unter dem Namen ihres Erbauers. Unzählige Male in Reiseführern abgebildet und von Besuchern gefilmt und fotografiert, hat die elegant-geschwungene Fassade auch für erstmalige Dresden-Reisende Wiedererkennungswert. So wenig geradlinig wie die Front des Hauses ist jedoch seine Geschichte.

Geschichte

Bereits 1719 stand an ungefähr gleicher Stelle ein erstes Opernhaus, das ein gutes halbes Jahrhundert als Oper genutzt wurde. Als Platzbedarf und Repräsentationsdruck stieg, wurde Baumeister Gottfried Semper (1803-1879) mit der Planung eines neuen Theaters beauftragt, das 1841 eingeweiht werden konnte. Auch dieses genoss schon Ruhm weit über die Grenzen Sachsens hinaus, wurde die hier spielende Hofkapelle doch von Richard Wagner persönlich geleitet. Genau wie Semper musste dieser 1849 Dresden fluchtartig verlassen (beide hatten sich als Revolutionäre am Dresdner Maiaufstand beteiligt), und weitere 20 Jahre später brachten unachtsam mit Feuer hantierende Theatermitarbeiter das Ende dieses Baues.

Semper war in der Zeit seines Exils nicht müßig gewesen, so hatte er das Wiener Burgtheater geschaffen. Doch der provisorische Holzbau, im Volksmund „Bretterbude“ genannt, der das niedergebrannte Opernhaus ersetzen sollte, war nicht wirklich befriedigend, und so wurde Semper ein weiteres Mal zum Opernbaumeister berufen. Die Bauleitung des immer noch Verbannten hatte allerdings sein Sohn Manfred inne. Am 2. Februar 1878 konnte Eröffnung gefeiert werden.

Auch die Semperoper brannte im Feuersturm des Jahres 1945 aus. Bald nach Kriegsende beschlossen, dauerte der Wiederaufbau, der ernstlich erst nach 30 Jahren begann, ein volles Jahrzehnt, seit 1985 ist das Opernhaus wieder vollumfänglich in Betrieb und bietet außer Opern auch Ballett, Kindertheater und klassische Konzerte.

Architektonisch ist das Haus sowohl außen als auch innen ein Meisterwerk gründerzeitlicher Baukunst. #Wer das Haus in aller Pracht genießen will, kann in einiger Entfernung auf dem Theaterplatz (mit dem Reiterstandbild König Johanns) stehend eine Übersicht gewinnen. Bescheiden tritt hier ein mit dem Altbau verbundener Funktionsbau im Stil der DDR-Moderne hinter das Haupthaus und ist nur bei einem Gang um den Komplex zu sehen.

Besichtiung

Doch keinesfalls sollte man sich das Innenleben dieses Prachtgebäudes entgehen lassen: Der Zuschauerraum gilt als einer der aufsehenerregendsten der Welt, allein der 17 mal 12 Meter große und 400 Kilogramm schwere Schmuckvorhang ist ein Kunstwerk ersten Ranges. Die charakteristische Hufeisenform des Saales, die auch im Halbrund der Frontfassade außen klar erkennbar ist, sorgt für eine hervorragende Akustik. Auch deshalb ist es nicht immer einfach, an Karten zu kommen: Vom Besucherandrang her ist die Semperoper fast vollständig ausgelastet.

Wer Karten für eine Aufführung vor Ort kaufen will, begibt sich dafür zur Schinkelwache, einem für Dresden ungewöhnlich klassizistischen Bau des gleichnamigen Architekten am Theaterplatz vis-a-vis des Opernhauses. Die Tageskasse öffnet Montag bis Freitag 10-18 Uhr, Samstag 10-17, Sonn- und Feiertags 10-13 Uhr, die Abendkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (in der Zentralgarderobe).

Sicherer ist es, vorzureservieren. Hat man einen Platz ergattert, kann der Operngenuss losgehen. Es werden grundsätzlich alle Opern in Originalsprache gegeben. Zwar werden die meisten Vorstellungen deutsch und englisch übertitelt, doch kann die Sicht auf die Übertitel besonders von den seitlichen Plätzen eingeschränkt sein. Es empfiehlt sich daher, nicht ganz ohne vorbereitende Kenntnis des Stücks aufzubrechen.

Übrigens ist der große Saal nicht der einzige im Hause: Im rückwärtigen Nebenbau aus DDR-Zeiten wurde vor nicht langer Zeit ein Experimentierforum für klangliche und tänzerische Projekte und die spielerische Annäherung an Oper und Ballett durch junge Künstler geschaffen, genannt Semper Zwei. Wer sich hier offen und neugierig hinzugesellt, kann überraschend unkonventionelle Aufführungen sehen, die nicht ganz so bekannt und daher auch nicht ganz so überlaufen sind. Die Abendkasse eröffnet direkt im Gebäude eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn, die Platzwahl ist frei.

Aber auch ohne Besuch einer Aufführung kann die Semperoper erlebt werden. Täglich werden Führungen angeboten, die über die vielfältigsten Themengebiete wie die Musikgeschichte, die Architektur des Hauses, Skandale in der Semperoper oder die Haustechnik informieren. Als allgemeiner Überblick empfiehlt sich eine Highlightführung, die jeden Tag mehrere Male angeboten wird.

Alle Informationen zu Besichtigungsmöglichkeiten finden Sie unter Semperoper >

Wenn Sie die Frauenkirche im Rahmen einer Stadtführung besichtigen möchten, so ist dies bei folgender Tour möglich: Altstadtrundgang mit Semperoper >

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