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Schwebebahn

Dresden Schwebebahn

Eine besondere Sehenswürdigkeit wartet auf die schwindelfreien Besucher Dresdens weit im Osten der Stadt, genauer gesagt im Stadtteil Loschwitz. Dieses Villenviertel ist seit dem 18. Jahrhundert für wohlhabende Bürger und Adlige hart an den Hängen oberhalb der Elbe errichtet worden. Um leichter zu den Anwesen zu kommen, machten sich die Bewohner irgendwann Gedanken über eine Erschließung der Anhöhen. Das Ergebnis waren die 1895 eröffnete Standseilbahn und etwas weiter östlich die Schwebebahn Dresden, die 1901 ihren Betrieb aufnahm.

Geschichte

Letztere ist bekannter geworden als ihre ältere Schwester, obwohl sie kürzer ist und weniger Höhenunterschied bewältigt. Aber das mag auch daran liegen, dass sie als technische Errungenschaft noch innovativer und beeindruckender wirkt. Nicht ohne Grund wurde sie 2007 zur renommierten Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieursbaukunst in Deutschland nominiert. Rund 300 000 Gäste nutzen sie alljährlich.

Als nach der Eröffnung der Standseilbahn, die den Stadtteil „Weißer Hirsch“ erschloss, die dortigen Immobilienpreise in die Höhe schossen, beschloss der Hofbuchhändler Warnatz, mit einem ähnlichen Projekt einen weiteren Spekulationsgewinn zu erzielen. Nach Gewinnung entsprechender Geldgeber und dem Kauf von einer Menge unbebautem Waldgebiet in der zu erschließenden Gegend wurde 1898 unter der Leitung von Eugen Lange mit dem Bau der Bahn begonnen, der fast zur gleichen Zeit die nach ähnlichen Prinzipien funktionierende Wuppertaler Schwebebahn baute. Nach 3 Jahren Bauzeit und einigen Rückschlägen konnte der Betrieb beginnen. Rasch erfreute sich die Bahn nicht nur bei neugierigen Besuchern, sondern gleichermaßen bei den Bewohnern großer Beliebtheit; sie konnten sich den anstrengenden Weg die schmalen und steilen Wege hinauf ins Wohngebiet ersparen oder zumindest abkürzen. An der Bergstation war zudem ein schnell sehr populäres Aussichtsrestaurant, die „Loschwitzhöhe“ errichtet worden, das allerdings nur bis 1965 existierte.

Natürlich hat sich der Betrieb der Bahn immer wieder Erfordernissen der Modernität angepasst. So wurde die Strecke, die anfangs eine Dampfmaschine als Antriebsaggregat benutzte, bereits 1909 elektrifiziert. Die Wagen mussten wiederholt durch neuere ausgetauscht werden. Die Bahn, die im Krieg erstaunlicherweise heil geblieben war, litt unter langer Vernachlässigung, so dass im Jahre 1981 unter den schwierigen Bedingungen der Planwirtschaft eine Generalreparatur in Angriff genommen wurde, um den Betrieb vor der Stilllegung zu retten. Nach Jahren der Sanierung, die man in Teilen fast als Neubau bezeichnen kann, wurde die Fahrt 1991 wieder aufgenommen. Bereits kurze Zeit später zeigten sich erneut Mängel am Traggerüst, die eine weitere umfangreiche Sanierung 2001-2002 nötig machten. Dank aller Anstrengungen fährt die Schwebebahn noch immer bergan und bergab.

Besichtigung

Allein für Liebhaber von ungewöhnlichen technischen Konstruktionen ist die Bahn immer wieder Anlaufpunkt. Tatsächlich ist ihr Anblick, gerade wenn man ihr Alter bedenkt (sie ist weltweit die älteste ihrer Art), imponierend. Die zwei nebeneinanderliegenden, auf Stahlträgern aufliegenden Schienen tragen jeweils einen an ihnen hängenden Wagen. Daher ist vom technischen Standpunkt her der Ausdruck „Schwebebahn“ nicht korrekt, man müsste eigentlich von einer Hängebahn sprechen. Ein Zugseil, an dem die Bahnen fest montiert sind, bewegt durch die Zugmaschine in der Bergstation die Wagen die 274 Meter lange Strecke, die dabei immerhin 84 Höhenmeter überwindet.

Oben angekommen, bietet sich dem Blick bei klarem Wetter ein Panorama, das man so in Dresden kein zweites Mal hat: Die Elbe ist auf ein gutes Stück zu überblicken, im Vordergrund von der markanten Hängebrücke, dem „Blauen Wunder“, überspannt. Weiter im Hintergrund macht man die Stadtsilhouette von Alt-Dresden aus. Übrigens sollte auch auf der Fahrt nach oben bzw. unten der Blick auf die nähere Umgebung nicht versäumt werden: Die Strecke selbst fügt sich geradezu passgenau in die Bebauung ein, an einer Stelle überquert sie eine Straße, den Veilchenweg, in kaum 3 Metern Höhe.

Für Besucher ist die Schwebebahn leicht zu finden: Von der Loschwitzer Brücke („Blaues Wunder“) kommend, gelangt man zuerst an den Körnerplatz, eine vielbefahrene Kreuzung, und läuft von da ein kurzes Stück die Pillnitzer Landstraße entlang. Kurz vor der Loschwitzer Kirche befindet sich die Talstation. Die Bahn ist das ganze Jahr über in Betrieb, von 10 bis 18 Uhr verkehrt sie alle 15 Minuten. Es empfiehlt sich allerdings, nicht gerade bis zu einer der letzten Bahnen zu warten, denn die Aussichtsplattform wird um 17:45 geschlossen.

Oben angekommen, kann nicht nur die Aussicht genossen, sondern auch das historische Maschinenhaus besichtigt werden. Ferner bietet sich eine kleine Wanderung durch das durchaus beeindruckende Villenviertel von Oberloschwitz an. Wer will, kann zur Abwechselung mit der Standseilbahn direkt zum Körnerplatz zurück herunterfahren, die Bergstation dieser ist leicht zu Fuß zu erreichen und das Hin- und Rückfahrtticket gilt für beide Bahnen.

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