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Residenzschloss

Dresden Residenzschloss

Das kultur- und herrschaftsgeschichtlich wichtigste Bauensemble in der Metropole an der Elbe ist ohne Frage das Schloss der Wettiner. Die Geschichte Dresdens als Residenz der Herrscher und Kurfürsten von Sachsen ist untrennbar mit der Palastanlage verknüpft, die auch nach Umbauten, Zerstörungen und Rekonstruktionen unbestritten einen großen Teil der Innenstadtsilhouette beherrscht. Und einen Besuch ist der Bau mit seiner Vielfalt an Museen allemal wert, selbst wenn man nicht Fan von der Pracht der Renaissancearchitektur ist.

Geschichte

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entstand erstmals an der Stelle des heutigen Schlosses eine Burg, welche die strategisch wichtige Elbquerung überwachen sollte. Aus der frühen Bauphase ist heute der imposante Hausmannsturm erhalten. Erst mit dem Aufstieg Dresdens zur sächsischen Herrscherresidenz rund zweihundert Jahre danach kam der Ausbau zum prachtvollen Fürstensitz in Gang. 1530 bis 1535 wurde der die Seite zur Elbbrücke hin beherrschende Georgentrakt mit dem Georgentor als erster Renaissanceteil des Schlosses erbaut.

Mit Ausweitung der Festungsanlagen um die Stadt wurde es in den folgenden Jahrzehnten möglich, die Anlage immer repräsentativer und weniger wehrhaft ausgestalten zu können. Besonders unter Moritz, Kurfürst seit 1547, kam es zu umfangreichen Erweiterungen. Dabei hat die Gesamtanlage aber nie ihr geschlossenes Erscheinungsbild verloren, und wer heute im Großen Schlosshof steht, kann sich gut den früheren Charakter des Gebäudekomplexes als Zwingburg vorstellen.

Bis zum Ende der Monarchien in Deutschland war das Schloss der Wohn- und Amtssitz der wettinischen Herrscher, zuletzt Könige von Sachsen und wurde bald nach der Abdankung deren letztem, Friedrich August III, zum Museum. Die dunkelste Stunde für das Schloss lag wie für die gesamte Innenstadt in den Bombardierungen des zweiten Weltkriegs, denen fast der komplette alte Stadtkern Dresdens zum Opfer fiel. Mehrere Jahrzehnte lang fristete der Bau, notdürftig gesichert und vor mehrfach drohendem Abriss auch durch tatkräftige Mithilfe der Einwohner gerettet, ein Dasein als Ruine, bevor Mitte der 80er Jahre noch unter der Herrschaft Erich Honeckers die Restaurierung angekündigt wurde. Besonders seit den 90er Jahren ist der Wiederaufbau kräftig vorangegangen, der 1990 neugegründete Freistaat Sachsen hat in das Symbol der regionalen Eigenständigkeit rund 400 Millionen Euro investiert.

Museen

Die reiche Museumslandschaft Dresdens findet heute im diesem Schloss ihr Zentrum. Wer das Residenzschloss besuchen will, sollte es am Besten von der Schlossstraße aus durch den heute überdachten Kleinen Schlosshof betreten. Hier befinden sich die Kassen und man kann sich einen ersten Überblick verschaffen. Hier eine kleine Auswahl der Ausstellungen im Residenzschloss:

Historisches Grünes Gewölbe: In der alten Kurfürstlichen Lagerstätte für Gold, Silber und Schmuck im Westflügel des Schlosses sind heute um die 3000 Werke der Juwelier- und Goldschmiedekunst zu besichtigen. Die Räume, die als einzige den Feuersturm im Krieg teilweise überstanden haben und sich immer noch in Originalzustand präsentieren, beeindrucken durch ihre prachtvolle Ausgestaltung noch mehr als durch ihre durchaus sehenswerten Exponate. Der Hauptteil der Sammlung aber befindet sich ein Stockwerk höher im Neuen Grünen Gewölbe. Das wohl aufsehenerregendste Stück, die „Daphne“, ist eine silbervergoldete Figurine, deren Verwandlung in einen Lorbeerbaum in der griechischen Mythologie von einem aufgesetzten Kranz leuchtend roter Strauchkorallen dargestellt wird.

Das Kupferstichkabinett: Im südlichen Teil des Schlosses ist eine der bedeutendsten Grafiksammlungen der Welt. Die Liste der Namen der hier vertretenen Künstler kann sich sehen lassen: Werke von Dürer, Cranach, Holbein, Rubens, Rembrandt, Michelangelo und Goya können bestaunt werden. Zu den über 500 000 Werken zählen auch Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen, Lithografien, illustrierte Bücher, Plakate und Fotografien, die auswahlweise in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden oder in einem Studiensaal eingesehen werden können.

Türckische Kammer: Im Flügel zwischen Großem und Kleinem Schlosshof findet sich eine der ältesten und größten Sammlungen von Kunst aus dem osmanischen Raum außerhalb der Türkei. Der Grundstock der Sammlung dürfte Kriegsbeute gewesen sein, denn die sächsischen Wettiner sind mehrmals auf dem Balkan gegen die Osmanen zu Felde gezogen; so bestehen bedeutende Teile der Ausstellung aus Waffen, Prunksäbeln, reich geschmückten Dolchen, Sätteln und Zaumzeug. Manches aber wurde als Auftragsarbeit erworben oder kam als diplomatisches Geschenk nach Dresden: Das 17. Jahrhundert liebte Orientromantik. Das Highlight der Exposition ist ein zwanzig Meter langes, acht Meter breites und sechs Meter hohes Zelt aus vergoldetem Leder und Seide. Die lichtempfindlichen Stücke sind in einem fensterlosen Raum untergebracht und werden effektvoll beleuchtet.

Riesensaal: Der Name des Raumes geht auf ursprünglich hier auf die Wand gemalte Riesen zurück, die den Festsaal zierten. Zwischenzeitlich ist der Raum lange Zeit in mehrere unterteilt gewesen, nun präsentiert er sich wieder in seiner ganzen Größe. Es werden die typischen Accessoires der höfischen Turnierritter ausgestellt: Rüstungen, Kettenhemden, Harnische für Ross und Mensch, Lanzen, Schilde, Schwerter. Durch die Fenster ist der große Schlosshof zu sehen und damit der Ort, an dem nach alter Tradition die Tjoste stattfanden.

Ein barrierefreier Eingang steht an der Sophienstraße, Taschenberg 2 und Schlossstraße zur Verfügung. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, steigt am Besten an der Haltestelle „Altmarkt“ aus (Tram 1,2,4). Von dort aus sind es nur wenige Meter durch die Schlossstraße bis zum Eingang. Alle Informationen zu den Schlossmuseen finden Sie unter Residenzschloss >

Wenn Sie das Schloss im Rahmen einer Stadtführung besichtigen möchten, so ist dies bei folgender Tour möglich: Altstadtrundgang mit Grünem Gewölbe >

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