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Frauenkirche

Dresden Frauenkirche

Direkt am Neumarkt, die Stadtsilhouette beherrschend, steht ein Gotteshaus, das sowohl äußerlich als auch von innen an Pracht kaum zu überbieten ist. Fast so erstaunlich wie der Anblick der Kirche ist aber auch ihre Geschichte, deren letzter Abschnitt – der Wiederaufbau nach Krieg und Zerstörung- sicher der bekannteste ist.

Geschichte

Schon im 12. Jahrhundert hat es an gleicher Stelle eine Kirche (St. Marien) gegeben. Damals war das Gebiet des heutigen Neumarkts noch nicht Teil der Stadt und wurde erst mit dem Bau neuer Festungsmauern Mitte des 16. Jahrhunderts in die Stadt integriert. Die Kirche wurde bald zu klein und ein Neubau wurde beschlossen.

Das Jahr 1733 ist die eigentliche Geburtsstunde der Frauenkirche, obwohl da bereits Teile des Baus standen: Nach langen Kämpfen setzte sich Baumeister George Bähr mit seinem Konzept einer Kuppel in Form einer Glocke durch – wer an der Kirche heraufschaut, dem fällt auf den ersten Blick die ungewöhnliche, elegant gestreckte Form des oberen Abschlusses auf. 1743 wurde die Kirche wie auch ihr Vorgänger der Heiligen Mutter Gottes geweiht, ihr eigentlicher Name ist somit auch „Kirche Unserer Lieben Frau“. In den folgenden 200 Jahren änderten auch kleinere Umbauten und Renovierungen nichts an dem Haus; sehr wohl aber wiederum der vernichtende Luftangriff vom 13. Februar 1945.

Den Feuersturm, der weite Teile der Innenstadt verwüstete, schien die Kirche zunächst in ihrer Substanz zu überstehen, obwohl auch sie brannte. Doch am 15. Februar, als um sie herum schon nichts mehr stand, gaben die tragenden Pfeiler nach, und die 12000 Tonnen schwere Kuppel stürzte ein. Für viele Dresdner war dieses Ereignis der dramatischste Punkt in der Tragödie, die die letzten Ereignisse des zweiten Weltkriegs prägte. Das letzte und vielleicht Wichtigste Bauwerk in der Innenstadt war nicht mehr.

In den nächsten 40 Jahren bot der Neumarkt ein niederschmetterndes Bild: Während die Reste der übrigen Bauten abgeräumt wurden, stand der riesige Trümmerhaufen der Frauenkirche neben einem stehengebliebenen Teil des Chors inmitten einer leeren Platzfläche und wurde, ohne allerdings wirklich gestaltet zu werden, zum Mahnmal erklärt. Langsam wuchsen die Trümmer zu.

Erst mit der Wende im Jahre 1990 änderte sich die Situation grundlegend. Mit einer Initiative, getragen vor allem von Vertretern der evangelischen Kirche, begann die Diskussion um den Wiederaufbau, ein durchaus nicht unumstrittenes Projekt. Es sollte bis März 1991 dauern, bis die Rekonstruktion beschlossen wurde. Das Spendenaufkommen gab den Verantwortlichen Recht: Es strömte so unerwartet viel Geld in das Projekt, dass man ein Jahr früher als erwartet fertig wurde. Im Jahr 2005 konnte die Kirche fertiggestellt werden. Dabei wurden 3539 Trümmerteile, die man noch zuordnen konnte, in die Fassade eingearbeitet, was der Kirche heute ihre charakteristischen Farbakzente gibt. Die ursprünglich erhaltenen Gebäudeteile eingerechnet, bestehen immerhin 45 % der Kirche aus Originalbauteilen.

Besichtigung

Die Frauenkirche ist von der Grundfläche her ein annähernd quadratischer Zentralbau von gut 50 Meter Seitenlänge, lediglich erweitert an der Ostseite durch den Chor. Das besondere ist die besonders hohe glockenförmige Kuppel, die mittig über dem Hauptbau thront und mit der Laterne eine Gesamthöhe von über 91 Metern erreicht. Gerade diese Höhendominante macht die Kirche zu einem der bedeutendsten Sakralbauten des Deutschen Barock.

Im Inneren ist die Kirche in weichen Farben ausgemalt und wieder von barocker Innenausstattung bestimmt. Ein Hingucker sind besonders der Altar und die darüber befindiche Orgel mit 4876 Pfeifen, diese beiden Elemente gehen eine starke optische Einheit ein. Von der Qualität der Innenraumgestaltung sollte sich der Besucher selbst überzeugen. Die Frauenkirche ist in der Regel Montags bis Freitags von 10-12 und 13-18 Uhr geöffnet, am Wochenende zu unregelmäßigen Zeiten, es finden dann oft Gottesdienste, Trauungen und Taufen statt.

Von der Kirchenführung räumlich und organisatorisch geschieden ist der Aufstieg auf die Aussichtsplattform auf der Kuppel der Kirche. Nach einem – nicht ganz unanstrengenden – Aufstieg kann der Besucher aus 67 Metern Höhe einen guten Blick auf die Stadt und die Elbe werfen. Alle Informationen zu Besichtigungsmöglichkeiten finden Sie unter Frauenkirche >

Wenn Sie die Frauenkirche im Rahmen einer Stadtführung besichtigen möchten, so ist dies bei folgender Tour möglich: Altstadtrundgang mit Frauenkirche >

Frauenkirche
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